Zielstellung des Projektes „Trinkwasserversorgung“:

·      Verbesserung der hygienischen Verhältnisse und die Verringerung der Kindersterblichkeit im Ort durch eine geeignete Trinkwasserversorgung

      (KEIN simples Brunnenprojekt)

·      Aufbau beginnend mit der Krankenstation, den Schulen, dem neuen Gemeindezentrum sowie mehreren öffentlichen Zapfstellen (Planungsbeginn war Ende 2014)

 

Über die neue Trägerorganisation (NGO) vor Ort wird die Nachhaltigkeit gesichert:

·      Der Betrieb und die Wartung der in Planung befindlichen Trinkwasserversorgung sollen über diese NGO gesteuert werden. Nur so ist eine dauerhafte und transparente Abwicklung sinnvoll möglich

·      Diese Organisationsform erlaubt auch, dass langfristige Patenschaften von Sponsoren direkt in die Projekte in Kamuesha möglich werden (z.B. Ausbildungspatenschaften über einige Monate)

 

Projektphasen:

Phase 1: Detailplanung zur Verbesserung der Wasserversorgung und Aufbau einer kleinen Stromversorgung

·      Da es sich in diesem Fall  NICHT  um ein simples Brunnenprojekt handelt,  kommt der Planungsphase mit Blick auf Erfüllungssicherheit und Risikominimierung eine angemessen große Bedeutung zu

·      Das gute Trinkwasser wurde in Laboren in Kinshasa untersucht und als qualitativ geeignet freigegeben. Die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für Bau und Betrieb der Trinkwasserversorgung liegen uns seit Herbst 2015 vor

·      Dadurch ermöglichen wir eine hygienische Versorgung mit Trinkwasser

·      Die auf gleichem Gelände befindlichen Schulen und die  Krankenstation werden dadurch direkt profitieren

·      Es werden zusätzlich zwei öffentliche Zapfstellen für Trinkwasser angelegt

·      Die Planungen werden von erfahrenen regionalen Fachfirmen aus Kananga ausgeführt. Erste Angebote liegen vor

Phase 2:

Erschließung der Trinkwasserquellen mit Aufbau eines Wasserturmes und eines Versorgungsnetzes

Phase 3:

Aufbau einer kleinen permanenten Stromversorgung für die Wasserversorgung und die Krankenstation. Anschluss der Schulen, Krankenstation und kirchlichen Gebäude sowie zwei öffentliche Zapfstellen

Phase 4:

Betrieb durch die NGO Kamuesha. Untersucht wird mit Blick auf die Stromversorgung noch die Zusammenarbeit mit der techn. Hochschule in Tshikapa